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Weinkunde

Weinsorten


Rotweine:

Merlot:
Zu den Merlottrauben zählen heute sechs verschieden Sorten, die in der Gegend um Bordeaux angebaut werden und dort zu Weinsorten verarbeitet werden, dazu zählen unter anderem Malbec und Cabernet Savignon. Der Merlot ist äußerst vielseitig und zu vielen Gerichten kombinierbar, in Geschmack und Geruch entfalten sich viele verschieden Aromen von Kräutern, Beeren und Blüten. Er weist meist einen hohen Alkoholgehalt und eine dunkelrote Farbe auf. Am besten reicht man ihn zu dunklem Fleisch oder kräftigem Käse.

Rioja: La Rioja ist ein spanisches Anbaugebiet, zu dessen beliebtesten Trauben die Tempranillo zählt. Am besten passt dieser sehr schwere Wein, der Aromen von Früchten, aber auch von Tabak und Gewürzen aufweist zu Wildfleisch. Der Wein sollte vor dem Einschenken circa eine halbe Stunde lang im Dekander atmen können, so entfaltet er sein schillerndes Bouquet am besten.

Pinot Noir: Dieser Wein stammt ursprünglich aus Burgund, heute werden die Trauben auch in Deutschland, Neuseeland, Kalifornien und in weiteren südlichen Ländern angebaut. Die Aromen des Pinot Noir sind vor allem durch Früchte geprägt und weisen edle Spuren von Rosen oder Hölzern auf, die sich circa eine Stunde nach dem Öffnen des Weins völlig entfaltet haben sollten. Er passt am besten zu dunklem Fleisch und Wild, aber auch zu verschiedenen Käsesorten.

Dornfelder: Dornfelder Trauben werden in Deutschland angebaut. Der Wein weist einen hohen Säuregehalt und beerige Aromen auf. Er ist sehr vollmundig und wird von Kennern bevorzugt getrunken. Durch weitere holzige Aromen passt er hervorragend zu gegrilltem Fleisch.

Shiraz/Syrah: Die Heimat des Syrah ist die nördliche Rhône. Er erbringt dort unter anderem den Hermitage und die verlockend duftenden Weine von der Côte Rôtie, welche meist schwer, dunkel, tanninreich und langlebig sind. Die ausgedehntesten und ältesten Syrah-Anpflanzungen finden sich jedoch im australischen Barossa Valley. Das Hunter Valley ist eine weitere warme Region in Australien, wo Shiraz seit langem heimisch ist. Shiraz-Weine aus Australien sind meist voller und reifer im Geschmack als die typischen Syrah-Weine Frankreichs. Der bisherige Spitzenerzeuger für Shiraz ist fraglos Penfolds; der Grange (Hermitage) aus diesem Hause ist der erste echte „Sammlerwein“ Australiens. Ganz allgemein schmeckt Shiraz leicht süss und erreicht grosse Alkoholstärke.


Weißweine:

Chardonnay: Diese Weinsorte stammt ursprünglich aus Burgund in Frankreich, wo sie auch heute noch angebaut wird, von wo aus sie sich jedoch auch über die ganze Welt verteilt hat. Mit seinen holzigen Aromen und seinem kräftigen Ton passt er hervorragend zu leichten, sommerlichen Gerichten.

Silvaner: Der Silvaner wird vor allem in Bayern, Österreich und der Schweiz angebaut. Er weist einen sehr subtilen, feingliedrigen Charakter mit säuerlichen Noten und eine sehr helle Farbe auf. Er kann hervorragend zu Spargelgerichten getrunken werden.

Pinot Blanc: Auch diese Weinsorte stammt aus Burgund, wird aber auch in Deutschland und anderen Ländern weltweit angebaut. Der Pinot Blanc ist je nach Anbaugebiet eine sehr fruchtige Weinsorte, die gelblich durchs Glas schimmert. Außerdem variieren die Geschmacksnoten des edlen Weins ebenfalls mit dem Anbaugebiet von vanillig süß bis nussig herb. Er sollte zu Fischen und leichten Gerichten getrunken werden und gut gekühlt serviert werden. So macht sein Genuss auch an lauen Sommerabenden in gemütlicher Runde Freude.

Riesling: Der Riesling wird in den verschiedenen Flusstälern Deutschlands angebaut. Je nach Anbaugebiet entstehen säuerliche oder erfrischend fruchtige Aromen. Aus Riesling Trauben wird außerdem der beliebte Eiswein gekeltert, der eine besondere flüssige Delikatesse ist. Der Riesling passt hervorragend zu verschiedenen Gemüsegerichten mit hellen Saucen.

Sauvignon Blanc: Der Sauvignon Blanc erbringt in aller Welt frischen, aromatischen, trockenen und höchst charaktervollen Wein, dessen Duft scharf und durchdringend ist (im Gegensatz zu Chardonnay). Sauvignon Blanc hält sich teils einige Jahre lang in der Flasche, doch nur selten entfaltet er sich im Alter, denn die Stärke des Sauvignon liegt mehr in lebhafter, jugendlicher Frucht und Frische als in Subtilität. Lange Zeit wurde Sauvignon Blanc aufgrund seiner Vorliebe für kühle Zonen in der Neuen Welt kaum angebaut, was den Massstäbe setzenden Erzeugern an der Loire (vor allem um Pouilly-Fumé und Sancerre) gerade recht war. Seit jedoch seine übermässige Wuchskraft durch Laubdachpflege gezähmt wird, gedeiht er besonders gut in Marlborough (Neuseeland), aber auch in Südafrika und Chile. Sauvignon Blanc aus Marlborough ist fruchtiger als jener von der Loire, ihm fehlt der rauchige Feuersteincharakter, ist jedoch von besonders anregender Klarheit und Intensität. In Bordeaux wird er traditionsgemäss mit Sémillon verschnitten.


Assemblage:

Die „Erfindung“ der Assemblage wird dem Benediktiner-Mönch Dom Pierre Pérignon (1638-1715) zugeschrieben. Der Vorgang des Verschneidens wird hauptsächlich bei Rotweinen, aber auch bei Weissweinen angewendet. Aus dem Verschneiden resultiert das sogenannte Cuvée (fr.). Typische Cuvées sind Bordeaux-Rotweine, bei denen häufig der Cabernet Sauvignon dominiert und durch unterschiedliche Anteile anderer Rebsorten ergänzt wird. Vor allem sind geschmackliche Gründe für die Assemblage ausschlaggebend. Man möchte zum Beispiel durch drei verschiedene Rebsorten Alkohol-Gehalt, Bouquet, Farbe und Säure nach eigenem Wunsch und Geschmack beeinflussen.


Quelle: http://www.weinglaeser.net

 
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